Fotos MartinK, Herwig, Hribi, Sportograf
Es muss irgendwann Ende 2006 gewesen sein als wir (Martin K., Herwig, Jürgen und ich) uns dazu entschlossen haben das Team Schöcklfreunde zu gründen um erstmals beim 24h Rennen im Olympiapark in München teilzunehmen.
Überblick üder dieses vollkommen verrückte Vorhaben:
!!! Klicke auf die Fotostrifen!!! und bewege den Balken in deinem Internet Programm nach rechts um das gesamte Ausmaß unseres Zustandes über die Zeit zu erfahren. Viel Spass beim Lachen !
Der Tag vor dem Rennen
Nach eifriger Sponsorensuche, designen des Teamoutfits und mehr oder weniger konsequentem Training war es soweit. Einen Tag vor Rennbeginn sind wir angereist um unser Team-Headquarter und Partyzelt direkt am See einzurichten, eine paar Trainingsrunden zurückzulegen und uns mental auf den nächsten Tag vorzubereiten.
Doch zuallerst müssen wir einige Kilogramm Entenkot von der Wiese beseitigen, damit wir unser Hauptquatier auf fast „sterilem“ Untergrund aufstellen können.
Der Vormittag vor dem Rennen
Der Start und das Rennen – Renntag 1
Am Samstag den 14.07.2007 um 13 Uhr war es dann soweit und Martin K. hat für uns das Rennen eröffnet. Die nächsten 24h werden wir alle nicht so schnell vergessen. Einen recht guten Einblick in unsere physische und psychische Verfassung geben die Fotostrecken.
Das Rennen in der Nacht – Renntag 1 1/2
Zusätzlich erschwerend kommt noch hinzu, dass Jürgen nach ein paar Runden auf Grund von gesundheitlichen Problemen w.o. geben musste und sich der Rest des Teams so die ganze Nacht zu dritt um den Rundkurs kämpfen musste. Trotzdem haben wir konsequent an unserer Strategie nach jeder Runde zu wechseln festgehalten und so ein doch wahnsinnig gutes Ergebnis erzielen können (siehe Video).
Texteinschub: Herwig
Im Laufe des Rennens in der Nacht kommt es so gegen 00:30 dann zu meinem Tiefpunkt. Nach 12 Stunden Biken erkläre ich Hribi, dass ich nicht weiß ob ich durchhalten kann. Seine Antwort, er hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Tiefpunkt, war:
„Wir haben eh schon die Hälfte geschafft! Jetzt sind es nur noch 12 Stunden.“
Super, diese Antwort habe ich gebraucht. Ich fahre noch eine Runde. Danach erkläre ich meine Bedenken Martin K. Seine Worte:
„Wenn du aufgibst, scheitert das gesamte Team weil zu zweit können wir das Rennen auch nicht fertig fahren. Mach einfach langsamer.“
Langsam machen ist nicht meine Stärke. Die Frage ist folgende: Was muss passieren, damit ich das Rennen nicht zu Ende fahren muss und ich trotzdem mein Gesicht nicht verliere. Ich habe folgende Idee: Wenn ich einen kontrollierten Sturz mache bei dem ich mich ausreichend verletzte, so dass ich nicht mehr weiterfahren kann, bin ich aus dem Schneider! Na ja, diesen Gedanken hatte ich drei Pausen lang, was bedeutet dass ich Stunden darüber grübelte. Doch sobald ich am Bike sitze und wieder das Rennen fahre ist der Gedanke verflogen. Verdammte Pausen! Da will ich nur schlafen und nicht noch eine Runde fahren. Als die Sonne aufgeht verschwinden diese Gedanken und ich „freue“ mich über jede weitere Runde.
Das Rennen am Tag danach – Renntag 2
Die Nacht nach dem Rennen
Fotos













































































