Nachdem der winterliche frost endlich endgültig in die flucht geschlagen wurde und der Frühling sich
schon langsam ankündigt, verzeichnet – wie jedes jahr – auch die Lust auf´s biken einen stark exponentiellen
Zuwachs. Getrieben von dieser unbändigen Zweiradeuphorie und dem Gedanken an einen perfekt ausgebauten Trail in stadtnähe,
welcher bei fast keinem Biker einen Wunsch offen lässt, ist man eventuell auch gerne mal bereit das bike für einen Tag
gegen schaufel und spitzhacke zu tauschen. was zwar im ersten moment etwas unattraktiv nach arbeit klingt, entpuppt sich
jedoch schon sehr bald als wirklich spaßige angelegenheit. Und da sprechen wir aus eigener Erfahrung…
Es brauchte nur wenige Worte am Samstagabend und der Plan war fixiert. Sonntag, 10Uhr, Hauptbrücke. Und genauso kam es.
Nach einem unüblich entspannten und ausgiebigen Frühstück wurden Werkzeug und Handschuhe eingepackt und sich pedalierenderweise
in Richtung Hauptbrücke aufgemacht um von dort gemeinsam Richtung Trail in spe zu starten. Oben angekommen ging es nach
initialer Besichtigung des Terrains und Diskussion der für diesen Tag geplanten Baumaßnahmen auch gleich zur Sache.
Wie jeder von uns weiß, arbeitet es sich in lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre gleich doppelt gut und so verwundert
es in der Retrospektive wenig, dass die Anlieger in rasender Geschwindigkeit aus dem Boden sprossen und bereits nach wenigen
Stunden Arbeit ein beachtlicher Fortschritt zu verzeichnen war. Mittagspause. Zeit um bei belegten semmeln die soeben
geborenen, wunderschönen und spaßverheißenden Streckenelemente zu bewundern und sich insgeheim leicht selbst auf die Schulter
zu klopfen. Nach der Stärkung wurden nochmals alle Reserven aktiviert und rangeklotzt bis die nahende Dunkelheit uns zum
Rückzug nach Graz zwang. Alle war´n sich einig, ein mehr als gelungener und vor allem produktiver Tag…
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