Tour am 17. bis 20.07.2014Text MichaelBFotos tja, so genau kann man das jetzt nicht mehr sagen
Eher zielstrebig haben sich die Vorbereitungen für einen Bikeurlaub, ausschließlich für Radlager Mitglieder, gestaltet. Schnell hatten sich zehn Personen für die ausgewählte Übernachtungsmöglichkeit im Good Times Hostel www.goodtimes-hostel.at gefunden.
Der Wirt dieser überaus preiswerten, liebevoll neu eingerichteten Apartments ist Klaus; selbst Mountainbiker und ein Typ zum Pferde stehlen. Für all diejenigen, die in unsere Fußstapfen steigen wollen, nachdem sie diesen Bericht gelesen haben, oder soll ich Reifenspuren sagen, ist ein Schlafplatz bei Klaus mehr als nur empfehlenswert.
An dieser Stelle möchte ich gleich mal bei zwei Personen erwähnen die das Projekt Urlaub enorm vereinfacht haben. Unsere EvaS hat uns beim Organisieren der An und Abreise maßgeblich geholfen und auch mein Freund Karl, der uns das Mitnehmen unsrer geliebten Bikes erleichtert hat, sei ganz herzlich gedankt.
Die Vorfreude war bei der Hinreise jedenfalls dank gutem Wetterbericht groß, aber auch die Erwartungen an sich selbst und die Anderen wuchsen mit jedem Kilometer den wir von Graz aus machten. Circa 3,5h wurde gefachsimpelt, die Touren abgestimmt und das Programm für die vier Tage Riden so geplant, dass möglichst viel Trail für jeden übrig bleibt. Unser Maß an Spaß und Witz, Lachen und Albern legte bei der Hinfahrt eine hohe Meßlatte für die Folgetage.
- Donnerstag – die BIG 5 Challenge; 500hm bergauf 6000hm dank Gondelunterstützung bergab
- Freitag – 4h am Kamm einer Bergkette entlang, 1h Vertride bergab
- Samstag – Trailfun & „Park fahren“ (X-Line, Hacklberg)
- Sonntag – Hochalmtrail & „Park fahren“ (Pro & Z-Line)
So der Plan und so war es! Wir sahen, dass es gut war: nichts konnte unsere Trailsucht aufhalten. Kein technischer Defekt (und wir hatten Einige), kein körperliches Leiden (sogar ein ungewollter Krankenhausaufenthalt entpuppte sich „nur“ als Rippenprellung), nicht mal das letzte Bier im Hinterglemmer Tanzstadl schaffte es uns davon abzuhalten, die Trails mit unseren Maxxis, Contis und Schwalbes zu bombardieren. Richtig gelesen: „bombardieren“, denn recht sanft ging es nicht zu. Wenn es nicht gerade grobe Steintrails waren, waren es Erdstufen, loses Geröll, Bremsrillen und Obstacles (Sprünge, Anlieger, Northshore, …) im Park. Abends wurde repariert, zentriert, geschmiert, geputzt und gewartet. Natürlich auch gegrillt und die Highlights des Tages besprochen und bejubelt!
So, zu den Highlights: Moment, zu all unseren Touren und Trails gibt es bereits zahlreiche Berichte, denn Saalbach ist Begierde von vielen Bikemagazinen, MTB Führern und viele tolle Beträge zu jedem neu dazugekommenen Trail, Event und Rennen wie z.B. dem Hacklbergtrail 2, der erst dieses Jahr entstanden ist (siehe hier) oder dem Gang Battle auf der X-Line (siehe hier) gibt es online und in jeder gut ausgestatteten Stadtbibliothek.
Prominenz war während unseres Aufenthalts auf jeden Fall genug da (und ich meine nicht die Lugners). Unsere Freunde vom Alpenverein Villach, noch mehr Radlager Mitglieder und noch mehr Grazer taten es uns vom 17.-21.Juli gleich und kamen mit 1 oder 2 Tagen Verspätung nach. Mit 30 Mann und Frau lassen sich weder Touren noch Abfahrten in gewünschter Zeit bewältigen (das weiß jeder, der das schon mal probiert hat). Wir teilten uns also auf. Chris, z.B., ging mit seinem schweren Gerät, Nackenschutz und Fullface-Helm, gefolgt von Typen mit Doppelbrückengabeln, die dicken Sprünge an. Die Einen fuhren die Tour, die wir am Vortag bestritten hatten und die Anderen folgten uns zeitversetzt. Der tägliche Stau am Kuhgatter und vor den Liftanlagen hielt sich in Grenzen und die Gesichter strahlten und strahlten.
Erst als wir alle am Sonntag, gegen Vier am Nachmittag, im Auto saßen fing der Himmel an zu weinen – und zwar ordentlich … wahrscheinlich aus Freude … vielleicht zum Abschied … aber sicher ist eins: wir kommen wieder!
Michael B. für das Radlager
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