Im August des Jahres 2015 war es dann soweit. Eine lang erwartete Tour wird umgesetzt. Alle Anspannung und Angst vor schlechtem Wetter und Terminkollisionen löst sich als wir nach 1,5 Autostunden am Parkplatz aussteigen. Es ist angenehm warm kein Wölkchen zu finden. Jetzt nur noch alles einpacken. Schlafsack, Filmcrew (gibts da eine Einzahl eigentlich?), Radl und gute Laune.
Nach 50hm ist der Steig auch schon nicht mehr Radl-schieb-tauglich. Radl schultern und weiter gehts. In dem Moment, wo die 15kg Rad dann auf den Schultern lasten kommen einem die bevorstehenden 1600hm aufwärts gar nicht mehr so attraktiv vor. Egal, wir wollten das so! Und überhaupt: alles nur Training
Nach ca. 800hm machen wir Rast und gönnen uns eine wohlig warme Suppe und merken, dass der Wind zunehmend stärker wird. Egal, weiter gehts. 500hm unter dem Gipfel brechen wir den Gipfelsturm ab und suchen uns einem Biwakplatz. Der Wind ist nämlich mittlerweile ohrenbetäubend und gleichgewichtsbeeinflussend. Die Verbleibende Zeit bis zum Sonnenuntergang wird noch mit Foto und Video genutzt bis wir uns dann um ca. 19:30 auch schon in den Schlafsack verziehen. Wind und keine Sonne auf 2000m Seehöhe = kalt! Ich versuche noch in der Nacht die klar sichtbare Milchstraße fotografisch einzufangen doch macht mir der Wind einen deutlichen Strich durch die Rechnung. Trotz Stativ und Windschatten sind auf den Fotos statt Sternen nur kleine Kringel zu sehen.
Zeitig am Morgen (um 08:00) ziehen wir dann wieder los. Der Wind ist lebhafter wie am Vortag und der eine oder andere Ausfallschritt verhindert Schäden an Material und/oder Personen. Und dann, ja, dann gehts bergab. 1600hm fordernder Trail. Pure Bliss!
Enjoy!
Wen das Bike interessiert: hier gibts den Baubericht!
Fotos






