Tour am 24.07.2012Text HerwigFotos Herwig
Wie schon in den Jahren zuvor, veranstaltete der Mountainbike Verein Bikeclub Stattegg eine Woche lang von 23. bis 27.Juli ein Kinder-Bikecamp für den Bikernachwuchs. Diesmal waren es gut 50 Rookies! Meine Wenigkeit durfte als Mountainbike Instruktor wieder dabei sein und die fortgeschrittene Kindergruppe auf ihren Bikes fordern. Heuer musste ich jedoch feststellen, dass ich für das nächste Jahr noch einiges dazulernen sollte, da sie ansonsten mir die Fahrtechnik beibringen und nicht umgekehrt. Aber diesmal hatte ich noch die Nase vorne…
Im Rahmen des 5-tägigen Bikecamps verbesserten wir die Fahrtechnik auf diversen Parcours, das Verständnis um die Bikewartung mittels Praxisanwendungen und fuhren auch mal eine Mountainbiketour. Weitere Fotos zu diesem Camp findest du unter www.bike09.at .
Dies ist die Geschichte über den zweiten Tag des Bikecamps und die Tour, welche einige Überraschungen für uns parat hatte.
Mit ausgeruhten Beinen biken wir gemeinsam von Stattegg Richtung Gasthof Martinelli. Die schwüle Hitze machte allen zu schaffen und die Wasservorräte neigten sich rasch dem Ende. Beim Martinelli angekommen wollten wir Wasser auftanken, jedoch hatte dieser wegen Urlaub geschlossen. Es öffnete sich leider auch keine Türe nach mehrmaligen Anklingeln bei den umliegenden Häusern. Shit happens.
Planänderung. Weiter geht es aufwärts Richtung Schöckl zu einer Hütte wo wir hoffentlich Wasser bekommen sollten. Die Hütte gehört den Eltern eines Bikers aus meiner Truppe. Als wir ankamen ist leider niemand zu Hause. Gottseidank gibt es einen versteckten Reserveschlüssel und alle Kinder werden mit Mineralwasser versorgt.
Vielleicht kennt ja der eine oder andere die Auswirkungen von Mineralwasser in der Trinkflasche. Wenn man mit den Zähnen die Trinkflasche öffnet kommt einem der geballte Druck der Kohlensäure entgegen und sucht, meist wieder durch die Nase den Weg nach außen. Tja, die meisten Kinder wissen dies nun…
Um eine Forststrasse weiter den Berg hinauf zu biken müssten wir einige Höhenmeter nach unten fahren um den Einstieg zu Foststrasse zu erwischen. Das ist ein NoGo, zumindest ist das meine Meinung. Und so geht es schiebend durch die wunderschöne Botanik geradewegs den Berg hinauf.
Die Himbeeren im Wald werden natürlich sofort eingesammelt und verzehrt. Für mich sehr überraschend, gab es kein Gemurre von den Kindern bei der Schiebepassage. Alle waren frohen Mutes bei dem über 100hm Anstieg im Wald.
Nach dem schwer erkämpfen Uphill darf der Spass endlich beginnen. Bremsen loslassen und vollgas ist auf dem ersten, technisch recht einfachen Wegstück angesagt!
Wir biegen von der Trailautobahn, nach einer demokratischen Abstimmung, in einen etwas schwierigeren Trail ab. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Große Absätze, steile Passagen und Wurzelteppiche säumen den Weg.
Pause. Mitten beim Downhill machen wir bei einem Spielplatz am Berg Rast, da ich denke die Kinder müssen sich auch mal erholen. Weit gefehlt. Der Bewegungsdrang ist nicht aufzuhalten.
Das Abspringen von den Turngeräten macht anscheinend ziemlich viel Spass!
Ein Gruppenfoto muss natürlich sein. Frage: Wie oft muss eine Gruppe springen, dass alle in der Luft fotografiert werden. Antwort: Sehr oft!!! Wir haben es jedoch geschafft. Hier ein paar Schnappschüsse.
Nach der Pause erwartet uns ein 400hm Dowhnill. Grinsend oder auch konzentriert geht es bergab.
Zwischenstopp: Ein weiblicher Hirschkäfer hat es uns angetan. Tipp: Das ausgewachsene Tier ist gut zwei Zentimeter groß und zwickt alles und jeden, der es aufheben probiert. Finger Weg oder Handschuhe anziehen.
Zum Abschluss des Trails erwartet uns eine feine Schlüsselstelle. Auf Wunsch meiner Gruppe müssen wir diese unbedingt biken.
Fotos



















































