Tour am 15.08.2012Text MartinTFotos FloR, Herwig, MartinT
Das erste offizielle Trainingscamp des Vereins Radlager-Graz fand heuer vom 15. bis zum 19. August 2012 im wunderschönen Bad Gastein in Salzburg statt. Nach einer meist individuellen Anreise, trafen sich alle Teilnehmer in der Jugendherberge direkt im Ort Bad Gastein. Auf dem Programm stehen Singletrailtouren sowie einige Ausflüge ins alpine Gelände mit den Mountainbikes.
Tag 1
Nach kurzem Umpacken ging’s noch am Nachmittag des Anreisetages gleich zu einer kurzen Erkundungstour in ein Seitental Richtung Sportgastein. Bei einer herrlich gelegenen Alm gab es dann noch eine Jause. Den Abend lassen wir uns kulinarisch verwöhnen und erkunden die Stadt Bad Gastein per Pedes.
Tag 2
Am nächsten Tag war leider der Wetterbericht nicht ganz so gut und somit fuhren wir alle gemeinsam mit dem Auto ins Nachbartal. Von dort endlich per MTB auf Forststraßen hinauf bis kurz vor eine bewirtschaftete Alm. Runter testeten wir einen schönen Trail, wobei es im unteren Teil leider doch noch zum Regnen anfing, was die Sache nicht gerade „griffiger“ machte. Unten beim Auto waren wir dann zufrieden und nass.
Tag 3
Freitags trennten sich unsere Wege. Die ganz Unerschrockenen unter uns, nämlich Herwig und Flo machten sich auf, unbekanntes alpines Terrain zu erkunden. Der Rest der Truppe strampelte hinauf zur Gipfelstation einer bekannten Tour und machte bei wunderschönem Wetter eine Pause bei der dort aussichtsreich gelegenen Hütte. Thomas und mir war die Anstrengung anscheinend bis hierher noch zu wenig und somit hetzten wir beide noch per Pedes einige Höhenmeter auf den nächstgelegen Gipfel und wieder zurück zu den parkenden MTBs. Von der Hütte ging’s per MTB teils anspruchsvoll wieder runter nach Bad Gastein wo wir auf die beiden Unbekannte-Terrain-Kundschafter bis spät am Abend warteten. Nach den Erzählungen nach, war ihre Abfahrt eher nicht so „flowig“ und recht fordernd….
Tag 4
Samstags fuhren wir gemeinsam mit den PKWs nach Dorfgastein und sehr bequem ging es mit den Gondeln bis zur Mittelstation des dort ansässigen Skigebiets. Große Hitze war angesagt und so waren wir froh nur noch ca. 600 Hm bis zum Gipfel vor uns zu haben. Oben angekommen waren wir anscheinend im Flughimmel angelangt. Unzählige Paragleiter und Drachenflieger kreisten um unsere Köpfe herum, während wir unsere mitgebrachte Jause verspeisten. Irgendwann war dann die Lust auf die Abfahrt da und wir fuhren mal „kurz“ auf der anderen Seite des Berges runter. Was wir während der Abfahrt anscheinend nicht alle bedachten war der Umstand, dass es an diesem Tag wirklich sehr heiß war und so waren wir ziemlich erschöpft und durstig als wir wieder oben waren. Schnell ein eiskaltes Getränk bei der Hütte, wo es uns kurzzeitig aufgrund des Temperaturunterschiedes zwischen dem eiskalten Getränk und der Umgebungstemperatur die Tränen in die Augen drückte. Danach kam die lange, teilweise recht steile Abfahrt Richtung Dorfgastein, die wohl für niemand langweilig war und einigen die Grenzen ihres Könnens aufzeigte.
Tag 5
Am Sonntag, den letzten Tag, waren wir nur mehr zu viert und wieder ging’s per PKW zum Ausgangspunkt ans Ende des Nachbartals. Recht flott waren wir bei der Lift-Mittelstation angelangt, wo wir merkten wie heiß es heute schon wieder war. Deswegen kamen wir auf die Idee, ob wir uns nicht bei der Hitze den steilen Aufstieg am Südhang des Berges ersparen könnten. Herwig, unser immer bemühter Vereinsobmann, schaffte dann quasi das Unmögliche und schon kurze Zeit später saßen wir mit unseren Bikes in einer Gondel Richtung Gipfel. Aufgrund dieser Erleichterung wollten wir natürlich nach höher hinaus und peilten den nächstgelegen über uns liegenden Gipfel an. Das MTB tragend erklommen Flo, Herwig und Thomas den Gipfel. Aufgrund dieses extremen Geländes und der Tatsache, dass in diesem Gelände ein guter Fotograf gebraucht wurde, entschied ich mich mein MTB „unten“ zu parken und gegen eine Spiegelreflexkamera zu tauschen. Ja was soll man zu der Abfahrt sagen? Sehr anspruchsvoll war es und „Gott sei Dank“ sind wieder alle drei am Bergplateau gesund angekommen. Nun war es schon recht spät und des Weiteren mussten wir ja noch heimwärts nach Graz etc. fahren. Also fuhren wir alle recht flott vom Bergplateau, den diesmal wirklich flowigen oberen Teil, bis zur Mittelstation ab. Danach wurde es wieder teilweise recht knackig und steil und irgendwann waren wir dann unten in Bad Gastein, wo wir dann noch die Autos holen mussten.
So schnell war also das erste Trainingscamp vorbei und viele neue Ideen alleine nur im Gasteinertal wurden erspäht. Mal gespannt wo es nächstes Jahr zum MTB-Trainingscamp hingeht….
Und beim diesem letzten Downhill des Trainingscamps, hatten wird auch wieder die Videokamera aktiviert und haben ein paar knifflige Downhillhöhenmeter gefilmt:
Fotos













































