Tour am 10.10.2010Text FloSFotos Herwig
Es sind solche Tage die einen noch lange in Erinnerung bleiben: Spätherbst, die Tourenski längst vorbereitet, verwöhnt uns der Wettergott nochmals mit Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen. Gut, dass wir schon vereinbart haben, an diesem Tag noch einen Gipfel in Angriff zu nehmen. Und so starten wir morgens in Richtung Villacher Hausberg.
Die ersten 900 Höhenmeter gibt sich der Berg noch relativ zahm. Über Forststraßen klettern wir bergauf und kehren beim Ludwig-Walter-Haus noch auf eine Stärkung ein. Man tut gut daran, denn wer diesen Gipfel kennt, weiß was einen auf den letzten 500 Höhenmetern zum Gipfel erwartet. Stärke ist, bis zum Gipfelkreuz im Sattel zu bleiben. Aber das traumhafte Panorama und der Ausblick auf das Dreiländereck Kärnten, Italien und Slowenien entschädigt für die Strapazen.
Aber wir sind ja nicht nur wegen dem Panorama hier und nachdem wir genug davon in uns aufgesogen haben starten wir in den Downhill. Der führt uns im obersten Abschnitt den Grat entlang in Richtung Westen. Auch der Bär ist natürlich mit von der Partie, hat aber gerade kein Interesse am Anblick von Karawanken und Julischen Alpen.
Unter dem Gipelkreuz geht es gleich mal richtig zur Sache. Der Trail schlängelt sich in Serpentinen in Richtung Tal und ist definitiv kein Revier für leichte Cross-Country-Radl´n!
Für die Wanderer ist der Anblick dieser Bikerschar am Berg nicht alltäglich, darum wird brav gestaunt, angefeuert und fotografiert.
Wenn die Kamera schon dabei ist, dann macht man bei einem solchen Postkartenpanorama natürlich ein kleines Fotoshooting. Nosewheelies „scheinbar“ vor dem Abgrund…
Je tiefer wir kommen, des flowiger führt uns der Trail durch die schöne Herbstlandschaft Bei solchen Herbsttagen können wir auf den Winter ruhig noch ein Weilchen warten!
Video
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