BlackHoleEnduro in Jamnica/Petzen

Lange ist’s her, das wir in dieser Konstellation ein Rennwochenende besucht haben, und die Erinnerung daran war nicht nur positiv…

Seit 4 Jahren gibt es einen harten Kern an Enduro-Racern die als Radlager Racing Divison diverse Endurorennen – vornehmlich die der SloEnduro-Rennserie – beehren. Daniel Apreutsei ist ohnehin ein usual suspect, und zusätzlich hat uns noch Lukas Wegscheider von den „Loosies“ begleitet. Doch diesmal musste keiner keinen ins Krankenhaus bringen, und so war es ein tolles Rennwochenende mit nicht ganz so tollem Wetter. 🙂

Da auch dieses Jahr, das kleine aber feine Jamnica gemeinsam mit der Petzen eine Enduro-Rennen veranstaltete, es auch Teil der EuropeanContinentalEnduroseries war (ein Teil der EWS) war und es genau an meinem Geburtstag stattfinden würde für mich seit langer Zeit klar wo ich den feiern würde.

Nachdem sich zwar rechtzeitig vor dem Rennen Sommertemperaturen einstellten, die Wetter-Prognose für die Renntage aber eher trist waren, hatten wir ein relativ großes Pit-Setup, da der obligatorische Reifenwechsel in der Nacht vor dem Rennen das letzte bisschen Selbstvertrauen noch ein bisschen aufpuschen sollte

Helmuth, Christian, Philipp, Lukas – Vor dem Rennen…

Schon vom Start weg zu Stage 1 am Samstag nachmittag bereitete kontinuierlicher Regen den Boden für eine wahre Schlammschlacht. Nach Blitz- und Funkenschlag an der Talstation musste die Stage „Thriller“ auf ca. 1/3 ab der Most-Hütte verkürzt werden. Mit gemischten „Eindrücken“ ging es dann ab Sonntag um die „goldene Himbeere“ – also nix – bei gleichem äußeren Bedingungen. Regen! So lange der fiel hielten sich die Gripverhältnisse auch noch im Rahmen des Kontrollierbaren. Ab Stage 4 „Postman“ (ganz frisch und mitten durch die Schwarzbeerenstauden angelegt und sehr fein) wars dann aber vorbei mit Regen und mit Grip.

Dementsprechend sahen wir alle aus am Ende, und rechtzeitig für den Komplettwaschgang kam wieder die Sonne raus.

Schön mit gatsch beschmiert, kam rechtzeitig die Sonne raus zum „backen“.

Gewonnen hat bei den Herren schließlich der Slowene Vid Persak vor dem großartig fahrendem Österreicher Max Fejer (Team Dorrong). Schnellste bei den Damen war Yana Dobnig (ebefalls Team Dorrong). Gratulation an Daniel und Lukas die ins vordere Drittel des Gesamtklassements fuhren. Die Radlager interne „Little princess Stage Wertung“ – einen Kaffee – konnte ich mit hauchdünnem Vorsprung für mich entscheiden. Gefahren auf der letzten Stage auf quasi Schmierseife, war das aber eher mehr eine Lotterie.

Hoffe es finden sich noch weitere Mitstreiter für die ÖM in Stattegg am 18.August!!!

– ride on HeHo