ACHTUNG WICHTIGE INFORMATION – ROTMOOSWEG

Leider wurden die Absperrungen zum Trail, der vom Rotmoosweg (Ende vom California und Engländer Trail) Richtung Weizbachweg führt, schon mehrmals missachtet bzw. zerstört.

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Wo finde ich den Enzi?

Der Enzi-Trail befindet sich im Nordosten von Graz eingebettet in den südlichen Hang des Dürrgrabens. Erreicht wird der Trail, indem man der Radegunderstraße nach NO folgt bis man Graz hinter sich lässt. Hier gibts parallel zur Straße einen gut ausgebauten Radweg. Vor man in die Talenge mit dem Steinbruch links kommt, befindet sich auf der rechten Seite eine Bushaltestelle mit Umkehrplatz. Dort in den Dürrgrabenweg einbiegen und dem Straßenverlauf ca. einem Kilometer folgen. Wenn der Bach ganz an den asphaltierten Weg grenzt findet sich kurz darauf in einer Linkskurve auf der rechten Seite eine Abzweigung in einen Forstweg, der mit einem grünen Schranken versperrt ist. Dieser Forstweg zeigt euch dann nach wenigen Metern grüne Pfeilchen mit der Aufschrift „Nochmal?“. Dort seht ihr auch das Ende des Trails. Diesen Schildern folgen und ihr seid im Nu beim Einstieg des Enzi-Trails.

Der talseitige Einstieg zur Zubringerforststraße:

Der Enzi-Trail auf Openstreetmaps:


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Der Einsteig zum Trail ist unverkennbar mit einem Torbogen gekennzeichnet, der die Aufschrift „Radlager“ trägt.

Wir möchten euch bitten ausschließlich vom Dürrgraben entlang der Forststraße und den Beschilderungen folgend zuzufahren. Dies ist die offizielle Zufahrt und es ist uns nicht gestattet, andere Zufahrten zu nutzen.

Presse

Unsere Bemühungen bleiben nicht unbemerkt. Hier findet ihr eine Sammlung von Quellen, die über unser Projekt berichten.

Verhaltensregeln

Die durch die rechtliche Situation und anderen Umständen bestehenden Spannungen erlauben uns nicht viel Platz für Fehler. Wir bitten euch daher, die nachstehenden Verhaltensregeln in eurem eigenen Interesse zu befolgen.

Auf den Tafeln vor Ort am Trail findet ihr folgende Verhaltensregeln:

  • Privatgrund, befahren auf eigene Gefahr!
  • Keine Haftung für Unfälle jeglicher Art! Benutzer haften für sich selbst!
  • Auf der gesamten Strecke besteht Helm- und Schutzausrüstungspflicht!
  • Immer nur mit einwandfrei gewartetem Mountainbike befahren!
  • Das Abfahrtstempo ist den Geländegegebenheiten, der Streckenbeschaffenheit, den witterungsbedingten Veränderungen und vor allem dem eigenen Können anzupassen!
  • Die Geschwindigkeit muss so gewählt werden, dass bei Gefahren situationen jederzeit kontrolliert gebremst werden kann!
  • Achte auf langsamere Streckenbenutzer!
  • Achte bei der Wiedereinfahrt ob jemand von oben kommt!
  • Vor den Forststraßenquerungen muss angehalten werden!
  • Das Fahren abseits der Strecke ist strengstens verboten!
  • Verweilen an schwer einsehbaren Stellen ist zu vermeiden!
  • Achte auf Wanderer und Tiere auf der Strecke!
  • Die Benutzungsregeln sind ausnahmslos zu beachten!


Dazu kommen jene Regeln, die im Zuge der Vertragsanbahnung im Pachtvertrag festgelegt wurden:

  • Die Strecke ist nur für versierte MountainbikerInnen mit technisch einwandfreiem Mountainbike vorgesehen.
  • Jegliche Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr und Verwantwortung.
  • Folgende Schutzausrüstung wird vorausgesetzt: Helm, Handschuhe, Knie- und Ellenbogenprotektoren, Rückenprotektor
  • Es ist nicht erlaubt, ohne die Zustimmung der Streckenbauer, Änderungen oder Wartungsarbeiten an der Strecke durchzuführen.
  • Die Geschwindigkeit muss den Streckengegebenheiten und Hindernissen angepasst werden.
  • Bei unübersichtlichen Streckenbereichen muss auf Gefahrensicht gefahren werden, um etwaige Hindernisse oder Personen auf der Strecke rechtzeitig zu erkennen und um ein rechtzeitiges Stehenbleiben zu ermöglichen.


Es gelten darüberhinaus die 10 Empfehlungen des Alpenvereins für
verantwortungsbewusstes Mountainbiken:

1. Nur gesund aufs Rad

Mountainbiken ist Ausdauersport. Die wertvollen Bewegungs- und Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und steigere Intensität und Umfang deiner Touren sehr langsam.

2. Sorgfältig planen

Fachmagazine, Führerliteratur, Karten und Internet sind wertvolle Hilfsmittel bei der Wahl
einer Biketour, die deiner Fitness und deinem fahrtechnischen Können entspricht.
Besondere Beachtung verdient der Wetterbericht, da Regen, Kälte oder auch Hitze das
Unfallrisiko erhöhen.

3. Check dein Bike

Kontrolliere regelmäßig und vor Fahrantritt Bremsen, Luftdruck, den festen Sitz der Räder,
Federung und Schaltung deines Bikes. Den technisch einwandfreien Zustand sichert die
jährliche Wartung durch Experten.

4. Immer mit Helm

Bergauf und bergab, immer mit Helm! Im Falle eines Sturzes oder einer Kollision schützt ein Helm vor Kopfverletzungen oder rettet gar dein Leben. Verletzungen der Wirbelsäule können Rückenprotektoren verhindern, die in modernen Bike-Rucksäcken integriert sind.

5. Auf vollständige Ausrüstung achten

Wärmende Kleidung, Regen- und Windschutz, Reparaturset und Erste-Hilfe-Paket gehören in denRucksack, ebenso Handy, Licht und ausreichend (alkoholfreie!) Flüssigkeit und Proviant. Handschuhe und Brille schützen deine Hände und Augen.

6. Tempo kontrollieren

Passe deine Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an! Da jederzeit mit unerwarteten
Hindernissen zu rechnen ist, fahre aufmerksam, bremsbereit und auf Sicht.

7. Fußgänger haben Vorrang

Nimm Rücksicht auf Fußgänger, indem du dein Kommen durch Klingeln oder freundliche
Worte ankündigst und das Tempo beim Vorbeifahren auf Schrittgeschwindigkeit drosselst.
Bevorzuge kleine Bike-Gruppen und meide von Wanderern stark frequentierte Wege.

8. Bremsen mit Gefühl

Bodenerosion und Wegeschäden verhinderst du durch behutsames Bremsen – so, dass die
Räder nicht blockieren. Fahrtechnik und wegschonende Bremstechnik vermitteln Experten
in Mountainbike-Kursen.

9. Ein Herz für Tiere

Die Dämmerungsphase ist für Wildtiere die Zeit der Nahrungsaufnahme. Fahre daher bei
Tageslicht, um Störungen zu vermeiden. Nähere dich Weidevieh im Schritttempo und
schließe Viehgatter nach der Durchfahrt.

10. Nur geeignete Wege befahren

Um Konflikte mit Grundeigentümern und anderen Natur-Nutzern zu vermeiden, benütze –
wenn möglich – nur freigegebene Straßen und Wege.

Projektbeschreibung

MountainbikerInnen suchen wie Wanderer die Natur auf, um Entspannung und Erholung zu suchen und den täglichen Pflichten zu entfliehen. Leider spricht das Forstgesetz seit 1975 nur von Fußgängern, die den Wald zu Erhohlungszwecken betreten dürfen. Vor 1975 war es auch allen Wanderern verboten den Wald zu betreten. Viele Radsportler fühlen sich heute im 21 Jahrhundert durch das Forstgesetz diskriminiert und mit unschlüssigen Argumentationen gegen ihren Aufenthalt in der Natur konfrontiert. Einige suchen deshalb trotz Verbot Erholung abseits der wenigen genehmigter Mountainbikestrecken. Spannungen sind vorprogrammiert. Diese Situation hat das Radlager im Jahre 2012 dazu bewegt, eine öffentlich zugängliche, kostenlose und ortsnahe Trainingsmöglichkeit für MountainbikerInnen zu schaffen, die juristisch und sozial verträglich ist.

Rechtliche Situation

Ein Jahr an Engagement und zielorientiertem Arbeiten hat uns mit Oktober 2013 eine vollständige Klärung der rechtlichen Situation ermöglicht. Abgesegnet vom Alpenverein und dessen Juristen konnten wir einen Pachtvertrag erstellen. Der Vertrag wurde von Alpenverein, Radlager und dem Grundstückseigentümer akzeptiert und entlastet den Grundstückseigentümer in Haftungsfragen vollständig. Das Radlager leitet jegliche Haftung mit Beschilderung und Hinweisen vor Ort und auf der Website [1] an die Biker weiter. Der Trail wird gut sichtbar als Bike-Strecke gekennzeichnet sein. Die Wartung der Strecke übernimmt Radlager und baut bei Vertragsauflösung die Strecke zurück. Damit können wir zeigen, dass es in der aktuellen sozialen und juristischen Situation doch möglich ist, die Spannungen zwischen Grundstücksbesitzern, Wanderern und Radsportlern zu lösen und ein Miteinander zu ermöglichen.

Sport-orientierte Ziele des Trails

Das Gemeinschaftsprojekt der Radlagers soll Bikern aller Richtungen mit folgenden Eckpunkten aufwarten können:

• Die Strecke ist für jeden Mountainbiker fahrbar. Varianten wie Sprünge in allen Größen, Northshore-Elementen, Hindernisstrecken, Hütchenparcours, Spitzkehren, o. ä. lässt sich die Schwierigkeit der Strecke individuell einstellen.

• Bessere Fahrtechnik macht den Sport sicherer und steigert den Spassfaktor. Der Trail läd ein, jedes Können in kleinen oder großen Schritten zu verbessern.

• Hinter jeder Kurve versteckt sich eine neue Seite des Sports. Jeder Biker/jede Bikerin kann über den Tellerrand schauen und sich entwickeln.

• Gut gewartete Trails machen einfach Spass – für Anfänger, für Fortgeschrittenen, alleine oder mit Gleichgesinnten. Ohne schlechtes Gewissen.

Zeitlinie und Plan

Herbst 2012 Das Radlager beschließt den Bau des Trails und ordnet der gesellschaftlichen und juristischen Verträglichkeit höchste Priorität zu. Es wird umfassend juristisches Know-How aus verschiedensten Quellen (vergleichbare Trailbauprojekte, Alpenverein, Juristerei, Ämter, udgl.) zusammengetragen, potentielle Grundstücke identifiziert und ein Pachtvertrag aufgesetzt.

09. September 2013 Der Vertag wird von Radlager, Alpenverein und dem Grundstückseigner unterschrieben. Im selben Monat wird mit Streckendesign und Bau begonnen. Öffentlichkeitsarbeit wird vorbereitet. Die Streckenführung wird festgelegt und ein kurzes Vorzeigestück fertiggestellt.

12. April 2014 Eine Informationsveranstaltung wird abgehalten, bei der das Projekt den Vereinsmitgliedern und externen Interessierten vorgestellt wird. Der Trailentwurf wird besichtigt und anschließend bei Beamer, Grillerei und guter Laune ein Name für den Trail gefunden und um helfende Hände geworben.

Juni 2014 Die Strecke ist durchgehend befahrbar. Strukturell nötige Brücken sind vorhanden.

Herbst 2014 Die Strecke ist voll ausgebaut. Hindernisse und Variationen sind vorhanden. Eine Eröffnungsveranstaltung ist angedacht.

danach Streckenkontrolle und bei Bedarf Reparaturarbeiten werden monatlich stattfinden. Damit der Trail interessant bleibt wird auch nach der offiziellen Fertigstellung noch an der Strecke getüftelt. Was und wie ist zum heutigen Tag noch nicht planbar.

Schlusswort

Der Trail steht und fällt mit kontinuierlichem Engagement von Vielen und den zur Verfügung stehenden monetären und sachlichen Mitteln. Wir hoffen auf zusätzliche Unterstützung auch von anderer Seite.

Der innerstädtischer Trail, projektiert vom Mountainbikeverein Radlager, zeigt, dass es sehr wohl möglich ist, die Interessen von Grundstückseigentümern, Wanderern und Radsportlern auszurichten und ein Miteinander zu ermöglichen. Der Trail wird vielen Radsport-Begeisterten Spass, Ausgleich und Erholung bieten und die Radsport-Szene in Graz mitgestalten.