Der Vertrag ist unterzeichnet.
Unser aller Köpfe brauchen einen Moment, um das vollständig zu realisieren. Zwei Wochen vergehen und es passiert gar nix.
Doch dann, dann erwachen wir, treffen uns wieder einmal am Mittwoch um sieben und besprechen den Status. Wir besprechen auch die jetzt nächsten Schritte. Und wir fangen schon wieder an zu Phantasieren. Es gibt soviele Dinge die wir jetzt wirklich mit dem Trail machen können. Doch wir bremsen uns wieder, bleiben realistisch und beschließen, dass wir so bald als möglich in den Wald gehen und graben. Wir wollen in kleiner Runde eine Line festlegen, die wir nach dem Kickoff im April gemeimsam ausbauen wollen. Warum in kleiner Runde? Zu viele Köche sind nicht gut. Und wir stehen unter Handlungszwang. Rofa Sport sponsort uns für 3 ganze Jahre die Grundstückspacht – wir können jetzt nicht einfach herumsitzen und nix tun.
Ein Termin ist schnell gefunden. Ab in den Wald. Spärlich bewaffnet mit ein paar Schaufeln und sehr wenigen Spitzhacken, einem einzigen Rechen und einer Heckenschere von Stihl schlagen wir uns zu fünft bis zum schon ein halbes Jahr vorher festgelegten Einstieg zum Trail.
Doch es liegt kein Schnee mehr. Der Schnee hatte alles weichgezeichnet und geglättet. Nun sehen wir die Pracht an Ästen, Baumstümpfen, morschem Holz und jede Menge anhängliche Brombeeren. Das wird Arbeit. Doch Mike lässt die Heckenschere an, dann gleich nochmal. Die Brombeeren haben keine Chance gegen Mike und seiner Heckenschere.
Wir stehen am Anfang eines langen Weges. Doch wir sind motiviert. Und wir haben Spass.
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