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Verdacht auf Flow – Nockberge

Tour am 16.08.2013Text Thomas O.

Angekündigt war eine für Herwig neue Tour auf einen Nockberg mit ca. 1500hm Up/Downhill. Aufgrund von Terminproblemen wurde auf eine ca. 900hm Tour reduziert und der Startpunkt weiter nach oben verlegt. Bei dieser Tour waren Herwig (Tour-Mastermind) mit Jojo, Ruth, Steffi aus Kärnten und Thomas und Manfred aus Graz dabei.

Treffpunkt war ursprünglich für 9 Uhr geplant, aber aufgrund terminlicher Missverständnisse und einer abenteuerlichen Anfahrt von Thomas und Manni über einen Wanderweg waren erst um ca. 9:45 alle vor Ort.
Dafür entschädigte uns Herwig sogleich mit der Aussage „Es wird geschuttlet“. Das heißt wir hatten nur die 900hm bis zum Gipfel und trotzdem die ganzen 1500hm Abfahrt bis ins Tal. Unten wartete ein Auto mit dem wir später wieder herauffahren sollten, um die zwei anderen Autos zu holen.

Die ersten Kilometer von der Hütte weg konnten wir noch fahrend bewältigen, bevor es erst auf schieben und dann auf Tragen überging. Immer die weidenden Kühe im Auge (wir hatten ja Jojo dabei) ging es über Felsen und zwischen Latschen hindurch bis zur ersten Rast, einem kleinen Bergsee. Von dort hatten wir eine gute Aussicht auf die vermeintliche “flowige” Abfahrt.

Den Gipfel in Sichtweite trugen wir über die folgende Stufe. Im Sattel am Ende der Stufe angekommen startete der finale, doch längere Anstieg auf den Gipfel.
Während dieses letzten Tragestücks gab es einige nette Gespräche mit Wanderern. Einer war sogar so interessiert, dass er auch selbst mal versucht hat Herwigs Bike ein paar Meter zu tragen..
Am Gipfel dann das übliche Prozedere: Warm anziehen, Jausnen, Karte schauen, Gipfelfoto 🙂

Die erste Stufe direkt unter dem Gipfelkreuz wurde gleich für eine kleine Fotosession genutzt bevor wir und die recht flowige Abfahrt vom Gipfel runter stürzten.

Der grobe Schotter verleitete zu ordentlich Speed. Manfred hats etwas übertrieben und nahm eine unfreiwillige Bodenprobe – schade um die schöne Vaude Jacke.

Nach dem Gipfelhang ging es erst mal leicht bergauf, vorbei an eine Kuhherde und zwischendurch verfolgt von neugierigen Pferden. Am Ende des Gegenanstiegs konnten wir kurz bergab fahren um den darauffolgenden nächsten Gegenanstieg raufzuschieben.

Dies passierte nun gefühlte zehnmal bis wir endgültig am letzten Gupf angekommen sind.

Voller Motivation stürzten wir uns in die vor uns liegende Abfahrt. Sie begann auch toll mit viel Flow durch schöne Wäldern und über nette Wiesen. Zwischendurch wurden auch ein paar Bilder gemacht.

Auch wenn wir den FLow gerade gefunden haben nutzen wir die Zeit und machen eine kurze Pause in dieser absolut unberührten Natur.

Leider hatte der Flow ein rasches Ende und wir fanden uns auf einer Forststraße wieder. Nach etwas Sucherei fanden wir den weiteren Verlauf des Weges in einem Hohlweg, welchem wir auch gleich folgten. Dieser ging technisch anspruchslos und mäßig flowig eine Zeitlang dahin bis wir zur Asphaltstraße gelangten. Solche Abschnitte bergen die Gefahr in sich, dass man unkonzentriert ist oder zu viel herumspielt. So hat es Ruth geschafft einen kleinen Überschlag zu produzieren :-). Zum Glück ist nichts dabei passiert. Leider hat Manni sein GPS während dieses Abschnitts nicht im Auge wodurch er dessen Verlust nicht bemerkte. Er machte sich auf die Suche danach, und wir fuhren mal weiter.

Die „gute“ Beschilderung führte uns direkt in einen privaten Hof wo mach uns auf das Nichtvorhandensein eins offiziellen Wanderwegs bis ans Ziel aufmerksam machte. So kam es leider dazu dass wir die letzten (nicht wenige) Höhenmeter trotz hartnäckiger Suche nach Alternativen auf Teer runterrollen mussten.

Nachträglich betrachtet war es eine lustige Tour mit netten Leuten bei super Wetter, mit leider nicht sehr lohnender Abfahrt. Die Nockberge werden mich auf jeden Fall wieder sehen.

(Anmerkung: Inzwischen haben sie mich schon wieder gesehen, und sie haben noch sehr viel zu bieten 😉 )

Fotos